Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen. (J. W. von Goethe)
 
Iris Stephan arbeitet mit  Dachbodenfunden, alte Tapeten, vergessenen Dokumenten, gebrauchtem Kinderspielzeug. All diese Dinge sind einem vertraut. Ihre großformatige Malerei führt zurück in alte, längst vergangene Zeiten. Die vergilbten Tapeten aus alten Häusern werden hier zum Wirklichkeitszitat, mit der Intension, einen intimen Moment zu bannen. In Ihren Linien sind Spontanität und Emotion wichtiger als Vernunft und Reglementierung.
Ihre Installation mit zwei alten Kindertelefonen nennt sie „Die Zellen“ in Erinnerung an die vom Aussterben bedrohten Telefonzellen unserer Zeit. Auch hier arbeitet sie mit alten Tapeten, die hängend ohne Wand zu Wänden werden.
 
 
Iris Stephan
Malerei, Installation